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Die Gläubigen und die Ungläubigen

– Beurteilungen und Verurteilungen in Bibel und Koran

Seminar mit Dr. Alwin Renker

Die heiligen Schriften des Judentums, des Christentums und des Islam geben ihren Gläubigen Kriterien an die Hand, wonach die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft oder die Ausstoßung erkennbar wird. Das Zehngebot (Dekalog) reguliert im Judentum wie im Christentum, aber auch im Islam das Leben eines Gläubigen und garantiert freiheitliches Zusammenleben. In vielen Einzelweisungen findet sich, z.B. im Islam die sog. fünf Grundpfeiler, eineHandlungsanleitung zum frommen Leben.

Das Seminar untersucht die Bibel und den Koran nach ihren hauptsächlichen gemeinsamen Glaubensüberzeugungen, aber auch nach ihren unterschiedlichen Bekenntnisinhalten.

Das Selbstverständnis des jüdischen, christlichen und muslimischen Gläubigen ist seit der Aufklärung mit der Vorstellung eines vom religiösen Glauben abgelösten Menschen konfrontiert. Die eigene Heilsgewißheit, die Verdammung des Unglaubens in den Religionen oder seine Toleranz muß, angestoßen durch das neuzeitliche Massenphänomen des Unglaubens, einer neuen Beurteilung und Begründung zugeführt werden.

Die Seminararbeit erfolgt auf der Textgrundlage von Bibel und Koran (in Übersetzung); Auszüge werden zur Verfügung gestellt.

Termin: montags, 20.15 Uhr
Beginn: 24.04.06
Ort: HS 1131, Kollegiengebäude I
Teilnahme: max. 25 Personen
Gebühr: keine
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