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Die europäischen Demokratien vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

(Teil I : Westeuropa)

Die europäischen Demokratien vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (Teil I : Westeuropa) In Zusammenarbeit mit dem Forum Recht der Universität, dem Carl-Schurz-Haus und der Lan-deszentrale für politische Bildung

Die Zukunft der EU hängt nicht nur von der Effizienz und Akzeptanz ihrer zen-tralen Institutionen ab, sondern auch von der Stabilität und guten Performanz der politischen Systeme ihrer Mitgliedsstaaten. Das gilt in besonderem Maße von den großen westeuropäischen Demokratien, ohne deren Vitalität und Funktions-fähigkeit das langfristige Überleben der Union nicht gewährleistet ist. Die ersten vier Vorträge dieser Reihe werden sich mit den politischen Systemen  Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Spaniens beschäftigen, die sehr unterschiedliche Ausprägungen des „westlichen“ Modells demokratischer und rechtsstaatlicher Regierungsweise darstellen. Wo liegen ihre jeweiligen strukturellen Stärken, wo ihre Schwächen? Sind sie hinreichend modern, um mit den hier und heute sich abzeichnenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich umzugehen? Sind sie geeignet, in einer Welt global agierender Wirtschaftsmächte die Substanz der Volkssouveränität  und somit auch die Pri-orität der Politik über die Ökonomie zu wahren? Sind die politischen Systeme funktional für die Stabilisierung politischer Parteien, die  fähig sind, ihre für das moderne Gemeinwesen unverzichtbaren Dienste zu erbringen? Sind sie dem  Zustandekommen handlungsfähiger Regierungen förderlich, die den gesell-schaftlichen Zusammenhalt mittels zeitgemäßer Formen sozialer Marktwirtschaft gewährleisten können? Solche und ähnliche Problme werden in dieser Reihe vier angesehene westeuropäische Politikwissenschaftler erörtern. Den Abschluss wird der Vortrag eines amerikanischen Verfassungsrechtlers zur grundlegenden Strukturfrage der Europäischen Union bilden. In einem der nächsten Semester sollen dann die politischen Systeme der neuen Demokratien im östlichen Teil  Europas auf den Prüfstand gestellt  werden.


Montag
28. April 2008
20 Uhr c.t.
Hörsaal 1010, Kollegiengebäude (KG) I
Prof. Dennis Kavanagh PhD
(Universität Liverpool)
Can British Political Institutions Cope with the Challenges of the 21st Century?
(Vortrag in englischer Sprache) 


Montag
26. Mai 2008
20 Uhr c.t.
Hörsaal 1010, KG I
Prof. Dr. Yves Mény
(Präsident des European University Institutes, Florenz)
La loi et les mœurs. Reflections on the Limits of Change through Constitutional Rule – the French Case
(Vortrag in englischer Sprache)


Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Generalkonsulats in Stuttgart
Montag
9. Juni 2008
20 Uhr c.t.
Hörsaal 1010, KG I
Prof. Dr. Luigi Graziano
(Universität Turin)
The Italian Political System – Problems und Perspectives                                                        
(Vortrag in englischer Sprache)


Donnerstag
26.Juni 2008
18 Uhr c.t.
Hörsaal 1010, KG I
Prof. Dr. José Ramón Montéro
(Universidad Autónoma de Madrid)
Spain – a Consolidated and Efficient Democracy?
(Vortrag in englischer Sprache)


Donnerstag
17. Juli 2008
20 Uhr c.t.
Hörsaal 1010, KG I
Prof. Dr. Daniel Halberstam
(University of Michigan, Ann Arbor)
Die Vereinigten Staaten von Europa? Wieviel Zentralregierung braucht eine Föderation?

Hinweise:
  • Der Hörsaal 1010 ist klimatisiert.
  • Am Tag nach ihren Vorträgen werden die europäischen Referenten Diskussionen in englischer Sprache mit Dozenten und Studierenden des Seminars für Wissenschaftliche Politik führen. Diese Veranstaltungen stehen auch anderen Interessenten offen. Zeiten und Orte werden demnächst  bekannt gemacht.


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