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Lesung Pascal Merciers

 

Donnerstag
14.05.09
20.15 Uhr
Aula, KG I

Literatur: Erfahrung zur Sprache bringen

Pascal Mercier liest aus "Nachtzug nach Lissabon" und "Lea"

Auf- und Ausbrüche aus dem Gewohnten, zumeist ausgelöst durch nicht mehr wegzudenkende, schlaglichtartige Erfahrungen und Erkenntnisse, verbinden wie ein roter Faden die bisher erschienenen Romane Pascal Merciers "Perlmanns Schweigen" (1995), "Der Klavierstimmer" (1998), "Nachtzug nach Lissabon" (2004) und auch die Novelle "Lea" (2007). Dabei führt der Weg zu den neuen, anderen Zugängen zur Welt und zum eigenen Ich bei den verschiedenen Romanfiguren in besonderem Maße über fremde bzw. andere Sprachen. Jede Sprache ist ein Weltzugang – so idealiter auch die sprachliche Eleganz und das Raffinement der Prosa Pascal Merciers.
Damit sind indirekt auch die Hauptthemen seines Schaffens – nicht nur als Schriftsteller – benannt: Freiheit und Sprache. Dass Pascal Mercier mit diesen philosophischen Themen zugleich in Kernbereiche der menschlichen Erfahrung vorstößt und sie in literarische Wirklichkeit verwandelt, zeigt sein Erfolg: Sein Roman "Nachtzug nach Lissabon", inzwischen in 14 Sprachen übersetzt, begeistert Leser und Kritiker rund um die Welt. In Italien wurde er 2007 mit dem Premio Grinzane Cavour für den besten ausländischen Roman geehrt und außerdem für den Prix Cevennes nominiert, mit dem der beste europäische Roman prämiert wird. In Deutschland wurde Mercier 2006 mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis ausgezeichnet.

Mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Rombach

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