Joh. Seb. Bachs "Die Kunst der Fuge"– Klavierabend mit Urs Liska
Joh. Seb. Bachs "Die Kunst der Fuge"– Klavierabend
mit Urs Liska
Freitag, 23.01.09
20.15 Uhr
Großer Saal,
"Haus zur Lieben Hand" Löwenstr. 16
Mit freundlicher Unterstützung von Rombach Klassik
Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Die Kunst der Fuge BWV 1080
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Die Kunst der Fuge BWV 1080
| Karten: |
€ 12,- / erm. € 9,- zzgl. VVK-Gebühr u. ggf. Versandgebühr |
| Vorverkauf: | BZ-Kartenservice/Freiburg Ticket GmbH, Bertoldstr. 7, Tel.0180-55566 56 Rombach Klassik, Universitätsstr. 9, Tel. 0761/2962930 Studium generale, Belfortstr. 20, 1. OG, Tel. 0761/203-2003 und online hier |
| Abendkasse | ab 19.30 Uhr (Restkarten) |
Begleitend zum Konzert veranstaltet das Studium generale ein Einführungsseminar zu Bachs "Kunst der Fuge" mit Dr. Meinrad Walter, Friedrich Sprondel M.A. und mit Beteiligung des Pianisten Urs Liska
Der Künstler:
Urs Liska wurde in Stuttgart geboren und erhielt dort bis zum Abitur Klavierunterricht bei Prof. Rudolf Dennemarck. Anschließend studierte er an der Musikhochschule in Freiburg Klavier bei Prof. James Avery, Liedgestaltung bei Prof. Ramón Walter und Musiktheorie bei Prof. Eckehard Kiem. Seine pianistische Ausbildung vervollständigte Urs Liska 1997–99 in der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Irwin Gage in Zürich. Ergänzend folgten Studien in Musik- und Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg und der Universität der Künste (UdK) Berlin.Über das klassische Klavier- und Liedrepertoire hinaus beschäftigt sich Urs Liska auch mit zeitgenössischer Musik in diversen Ensembles (z.B. ExVoCo und VARIANTI) sowie im Orchester (z.B. Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Philharmonisches Orchester Freiburg).
Die Vielseitigkeit der künstlerische Tätigkeit von Urs Liska wurde durch mehrere Stipendien dokumentiert: der Kunststiftung Baden-Württemberg (als Liedpianist), der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart (für Neue und elektronische Musik) sowie des Graduiertenkollegs "Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses" (als Musikwissenschaftler) an der UdK Berlin.
Urs Liska konzertierte in vielen Ländern und bei zahlreichen Festivals, u.a. in Amsterdam ("Klap op de Vuurpijl"-Festival), Darmstadt (Ferienkurse für Neue Musik), München ("Festspiel+" im Rahmen der Opernfestspiele) Oslo ("Ultima"-Festival), Paris (Théatre musical de la ville und Centre Pompidou), Salzburg (Mozarteum), Stuttgart, Wien, Zürich, Japan und Indonesien.
Sein künstlerisches Schaffen wurde durch Mitschnitte und Produktionen diverser Rundfunkanstalten sowie die Veröffentlichung mehrerer CDs dokumentiert. Insbesondere fand die Einspielung von Schuberts „Winterreise“ mit dem Bariton Michael Volle große Beachtung.
Urs Liska hatte Lehraufträge in Musiktheorie an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe inne und unterrichtete Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus engagiert er sich seit seit mehreren Jahren in Projekten zur Vermittlung zeitgenössischer Musik in Schulklassen.

