Rosen aus dem Süden – Die Sehnsucht nach Italien in Liedern, Klavierstücken und Texten
mit Györgyi Dombrádi (Mezzosopran) und Lambert Bumiller (Klavier)
Studium generale und Goethe-Gesellschaft Freiburg
Donnerstag, 08.12.11 / 19.30 Uhr / Großer Saal, "Haus zur Lieben Hand", Löwenstr. 16
Rosen aus dem Süden – Die Sehnsucht nach Italien in Liedern, Klavierstücken und Texten
mit Györgyi Dombrádi (Mezzosopran)und Lambert Bumiller (Klavier)

Henry Jaeckel: Comer See (ca. 1876)
Quelle: Wikimedia commons
Unzählig sind die Meisterwerke der Kunst aus allen Epochen, die jenseits der Alpen entstanden sind. Aber auch die Landschaft, die Sonne, das Licht, das Meer und seine Farben und die südliche Lebensart sind es, die die Künstler aus dem nebligen Norden anziehen und ihnen die Augen öffnen. Nicht zuletzt gilt Italien zudem als das Land der Musik, das Land des Gesanges. Hier entstand die Oper, hier ist die Heimat des "Belcanto" und großer Komponisten. Der Zauber Vivaldis faszinierte schon Bach, Mozart reiste begeistert zu den Quellen der Musik und viele Komponisten und Musiker nach ihm taten es ihm gleich. In Liedern und Klavierwerken soll unser Konzert ein Bild geben von dieser Sehnsucht deutscher Komponisten nach Italien – einer Sehnsucht, die Goethe in seinem berühmten Gedicht der geheimnisvollen Mignon in den Mund legt: "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn...". Einige Vertonungen dieser Mignon-Gedichte von Beethoven, Schubert, Schumann, Berg und Wolf sollen in unserem Konzert erklingen, aber auch Lieder über die Faszination und Schönheit Neapels, in denen Künstler ihre große Liebe zu Neapel zum Ausdruck bringen: Vedi Napoli e poi muori! – Neapel sehen und sterben! Zwischen den Musikwerken werden Texte gelesen, die die Italien-Sehnsucht deutscher Künstler greifbar machen: Briefe, Tagebuchaufzeichnungen, Gedichte und Prosatexte von Goethe bis heute.
Mit Liedern von
Fanny Hensel, Felix Mendelssohn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Alban Berg, Eduard Schütt und Paolo Tosti, sowie 'Canzoni di Napoli' von Eduardo di Capua und Salvatore Cardillo(Änderungen vorbehalten)
| Karten: | € 15,– / ermäßigt € 12,– / Studierende 7,– zzgl. VVK-Gebühr u. ggf. Versandgebühr |
| Vorverkauf: | BZ-Kartenservice/Freiburg Ticket GmbH, Bertoldstr. 7, Tel.0180-55566 56 Studium generale, Belfortstr. 20, 1. OG, Tel. 0761/203-2003 und online unter www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/tickets |
| Abendkasse: | ab 19.00 Uhr (Restkarten) |
Die Künstler

Györgyi Dombrádi (Mezzosopran) wurde in Ungarn geboren. Sie studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Klaus-Dieter Kern und Prof. Ramón Walter. Weitere wichtige Anregungen erfuhr sie von Lucretia West und Julia Hamari. Opern- und Konzertengagements unter den Dirigenten Sylvain Cambreling (Berliner Philharmonie, Palais des Beaux Arts, Bruxelles, Konzerthaus Wien, Mannheim und Freiburg), Leopold Hager (Luxemburg, Festival International Echternach), Rico Saccani, Gianfranco Masini u.a. führten sie in viele Länder Europas. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen machte sie mit dem SWR, mit RTL, RSI (Lugano), DRS (Basel und Zürich) und Magyar Televízió Budapest. Als Konzertsängerin hat sie alle wichtigen Alt- und Mezzopartien der Oratorienliteratur gesungen.
Lambert Bumiller (Klavier), geboren in Hechingen, studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Helmut Barth (Klavier und Kammermusik) und bei Prof. Ramón Walter (Liedgestaltung). 1990 legte er die Hochschulabschlußprüfung im Fach 'Liedgestaltung' mit Auszeichnung ab. Seit 1986 hatte er verschiedene Lehraufträge an den Hochschulen von Karlsruhe, Freiburg und Saarbrücken inne. Wichtige Impulse für sein Spiel verdankt er der Begegnung mit Bruno Canino. Lambert Bumiller nahm an Meisterkursen von Erik Werba, Paul Schilhawsky und György Sebök teil. Als Begleiter in der Meisterklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin und bei Kursen von Elisabeth Schwarzkopf, Julia Hamari, Kim Borg, Anner Bijlsma und Antonio Janigro konnte er wichtige Erfahrungen sammeln. Lambert Bumiller ist gleichermaßen als Liedbegleiter wie als Kammermusikpartner gefragt, was seine zahlreichen Konzerte und Aufnahmen im In- und Ausland belegen.
Györgyi Dombrádi und Lambert Bumiller bilden seit ihrem Studium an der Freiburger Musikhochschule ein festes Duo, das mit einem ungewöhnlich breitgefächerten Repertoire aufwarten kann. Die bemerkenswerten Sprachkenntnisse der Sängerin, die mehrsprachig aufgewachsen ist, erlauben es ihr, alle Werke in ihrer Originalsprache aufzuführen. Stilsicherheit, Ausdrucksstärke, Unmanieriertheit, hohe Musikalität, perfektes Zusammenspiel sind Eigenschaften, die den beiden Künstlern attestiert werden.
Wir danken unseren Partnern herzlich:
Goehte-Gesellschaft Freiburg
