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Freiburger Horizonte: Der Mensch als Architekt seiner/ihrer selbst: Mechanismen und Möglichkeiten kognitiver Selbststeuerung

In Zusammenarbeit mit dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)

 

Donnerstag / 07.06.18 / 19 Uhr s. t. / HS 3044, KG III

 

Der Vortrag Der Mensch als Architekt seiner/ihrer selbst findet im Rahmen der FREIBURGER HORIZONTE statt, welche im Wintersemester 2014/2015 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als neues Vortragsforum eingeführt wurden. Dieses Forum befasst sich insbesondere mit aktuellen und gesellschaftspolitisch relevanten Themen durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Symposien. Angesiedelt sind die Freiburger Horizonte am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). Das FRIAS ist das internationale Forschungskolleg der Universität. Es lädt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Forschungsaufenthalt nach Freiburg ein. Das Institut bringt so Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen zusammen und will damit kreative Denkansätze und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbinden und unterstützen.

 

Referent: Prof. Dr. Bernhard Hommel (Leiden University, Institute of Psychology, Cognitive Psychology Unit & Leiden Institute for Brain and Cognition)

 

Traditionell unterscheidet die Psychologie zwischen der willentlichen Kontrolle menschlicher Handlungen und automatisiertem, gewohnheitsmäßigem Handeln - zwei konkurrierenden Stilen der menschlichen Handlungskontrolle. Jüngere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass diese Unterscheidung konzeptuell und empirisch nicht haltbar ist. Unterschiede innerhalb und zwischen Personen sind vielmehr auf unterschiedliche Stile der Handlungskontrolle zurückzuführen, die zwischen der ausschließlichen Fokussierung auf eigene Ziele ("Persistenz" in der Fachterminologie) und der starken Berücksichtigung aktueller situativer Umstände ("Flexibilität") variieren kann. Der Vortrag widmet sich den neuronalen und funktionellen Grundlagen dieser Stile, ihren genetischen und sozialen Determinanten, sowie verschiedenen Möglichkeiten ihrer Beeinflussung, wie z. B. Meditation, Ernährung, Hirnstimulation oder Neurofeedback.

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