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Vortragsreihen

 

Reihen_Sebastian Bender

 

Konturen der nächsten Gesellschaft

Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Studium generale und dem Theater Freiburg

In der Einleitung zu seinen „Studien zur nächsten Gesellschaft" sprach der Soziologe Dirk Baecker 2007 von den noch undeutlichen Konturen dieser nahen Zukunft. Gut zehn Jahre später haben jene Konturen entweder an Deutlichkeit gewonnen, oder es gilt, ihre fortdauernde Undeutlichkeit besser zu verstehen. Dass die nähere Zukunft durch Phänomene wie Digitalisierung, Migration und medizintechnische Revolutionen bestimmt sein wird, ist nicht mehr fraglich. Ungewiss ist jedoch, was das für die Struktur und die Kultur unserer künftigen Lebenswelt bedeuten wird und mit welchen politischen und sozialen Folgen wir zu rechnen haben. Im Zentrum dieser Reihe stehen deshalb auch im Sommersemester 2019 soziologische, kultursoziologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven, die die „Konturen der nächsten Gesellschaft" erkennbar und diskutierbar machen sollen.



Donnerstag / 20 Uhr c.t. / Aula der Katholischen Akademie (Wintererstr. 1)

 

Donnerstag
02.05.19
Prof. Dr. Martina Löw (Professur für Planungs- und Architektursoziologie, Institut für Soziologie, TU Berlin)
Wie Smart Cities die Räume der Welt verändern
Donnerstag
06.06.19
Prof. Dr. Ulrich Bröckling (Professur für Kultursoziologie, Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Postheroische Gesellschaft?
Konturen einer Zeitdiagnose
Donnerstag
04.07.19
Theater Freiburg, Großes Haus
Prof. Dr. Cornelia Koppetsch (Professur für Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung, Institut für Soziologie, TU Darmstadt)
Migration und Heimat in der globalen Moderne
Alte Privilegien und neue Spaltungen

 

 

 

Genau hingeschaut

Kunstwissenschaftliche Gesellschaft und Kunstgeschichtliches Institut in Verbindung mit dem Studium generale

 

„Der liebe Gott steckt im Detail". Dieses Motto stellte Aby Warburg im Winter 1925 an den Beginn eines Seminars, in dem er anhand eines Truhenbildes die Bedeutung der Antike für den Stilwandel in der italienischen Renaissance erklären wollte. Dieses Motto soll leitend für die Vortragsreihe der KWG im Sommersemester sein: Die vielschichtige Bedeutung eines Kunstwerks erschließt sich nur, wenn das große Ganze in den Blick genommen, dabei aber gleichzeitig die vielen Details betrachtet und analysiert werden. In der Vortragsreihe sollen Einzelstudien vorgestellt werden, in denen gerade durch die genaue Beobachtung von Details neue Erkenntnisse gewonnen werden.

 

Donnerstag / 18 Uhr c.t. / HS 1010, KG I

 

Donnerstag
16.05.19
Andreas Plackinger (Freiburg)
„Herrliche Frau" oder „Tizians Biest". Der Blick auf die Venus von Urbino vor dem Zeitalter der Photographie
Donnerstag
06.06.19
Peter Schmidt (Hamburg)
Medienrevolution aus der Nagelloch-Perspektive: Die ältesten illustrierten Drucke, große Fragen und kleine Unterschiede
Donnerstag
27.06.19
HS 1199
Julia Saviello (Frankfurt am Main)
Haargenau!? Die Virtuosität der Pinselführung in der Frühen Neuzeit
Donnerstag
11.07.19
Tatjana Bartsch (Rom)
Maarten van Heemskercks Ruinenlandschaft mit dem Raub der Helena (1535/36). Eine Augenwanderung