Sie sind hier: Startseite › Exkursionen und Seminare

Exkursionen und Seminare im Wintersemester 2026/27

Im Wintersemester 2026/27 bietet Ihnen das Studium generale neben einem reichen Vortrags- und Diskussionsprogramm auch wieder einige zusätzliche Programm-Komponenten, die auf eine noch aktivere Publikumsbeteiligung und auf den noch intensiveren Austausch von Wissenschaft und allgemeiner Öffentlichkeit zielen:

Unsere Exkursionen sind einmalige, 2- bis 3-stündige Vor-Ort-Begegnungen mit renommierten Expertinnen und Experten, Einladungen zur promenierenden Horizonterweiterung in Universität und Stadt: Bildungserlebnisse der besonderen Art. (Bitte beachten Sie, dass auf den Wegstrecken mitunter keine geeigneten Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen.)

Unsere Seminare laden an jeweils sechs Abenden des Semesters dazu ein, sich unter der Anleitung erfahrener Dozentinnen und Dozenten mit Themen aus der Literatur-, Ideen- und Kulturgeschichte auseinanderzusetzen, sei es, um bestehende Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen, sei es, um sich erstmals (und ausdrücklich auch als interessierte „Laien“ auf dem betreffenden Gebiet) in neue, faszinierende Zusammenhänge der Geistes- und Kulturgeschichte hineinzudenken.

Anmeldung

Alle Seminare sind, wie das gesamte Programm des Studium generale, öffentlich zugänglich, d.h. Sie müssen nicht als Studierende/r oder als Gasthörer/in an der Universität eingeschrieben sein, um daran teilnehmen zu können. Im Interesse einer lebendigen Kommunikation ist die Teilnehmerzahl bei diesen Veranstaltungen jedoch begrenzt; Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Anmelden können Sie sich schriftlich, am einfachsten per E-Mail über das Büro des Studium generale bei Herrn Rainer Dausch: . Sie erhalten dann Hinweise zur Bezahlung des Unkostenbeitrags für das Seminar bzw. die Exkursion. Sobald Ihre Überweisung auf dem Konto der Universität eingegangen ist, gilt die Anmeldung als verbindlich.

Alle Seminare finden nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt. Bitte melden Sie sich daher nach Möglichkeit frühzeitig an.

 

Exkursionen

 

Ausgebucht - Rundgang durch die Geschichte der Universität

Exkursion Nr. 1 mit Dr. Valerie Möhle (Universität Freiburg)

Der historische Rundgang führt zu wichtigen Stätten aus der Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität – vom Gründungsort, dem Münster, über die alte barocke Aula im Neuen Rathaus, dem einstigen Kollegiengebäude, bis zu den jesuitischen Bauten der Alten Universität, die an der Stelle der alten studentischen Bursen errichtet wurden. Den Abschluss bildet das Kollegiengebäude I mit seinen Karzern (den ehemaligen Universitätsgefängnissen) und der herrlichen Aussicht vom Turm. Die Exkursion dauert ca. 2,5 Stunden. Bitte seien Sie 10 Minuten vorher am Treffpunkt.

Termin:

Freitag, 23.10.2026, 14.15 Uhr (bitte ein paar Minuten früher da sein)

Treffpunkt:

Hauptportal des Freiburger Münsters

Teilnahme:

max. 15 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

 

Mehr als nur Verwaltung: Die „Galerie der Ersten“ im Rektoratsgebäude

Exkursion Nr. 2 mit Sandra Haas (Uniseum)

Das Rektoratsgebäude der Universität Freiburg am Fahnenbergplatz, zwischen dem geisteswissenschaftlichen Zentrum der Altstadt und dem Institutsviertel gelegen, ist ein funktionaler Verwaltungsbau. Doch er weist auch andere Seiten auf: Im 5. Obergeschoss befindet sich seit 2025 die „Galerie der Ersten“, die im Mittelpunkt der Führung steht. Sie würdigt sieben Frauen, die als erste studierten, lehrten, forschten oder bedeutende Ämter bekleideten – ein Zeugnis des langen Weges der Universität Freiburg hin zur Öffnung für Frauen.

Termin:

Freitag, 30.10.2026, 16 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten

Treffpunkt:

Haupteingang des Rektoratsgebäudes, Fahnenbergplatz

Teilnahme:

max. 16 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

 

Spaziergang über den Alten Friedhof 

Exkursion Nr. 3 mit Wilhelm Gros (Uniseum)

Der Alte Friedhof ist der dritte der Stadt Freiburg und wurde zwischen 1683 und 1872 aktiv genutzt. So nimmt es gar nicht Wunder, dass auch so manch an und mit der Universität berühmt gewordener Name hier seine letzte Ruhe fand. Die Führung stellt anhand der Grabmale Freiburger Professoren deren Wirken an der Freiburger Alma Mater vor und zeichnet so ein Stück Universitätsgeschichte nach. Wir werden uns auch anschauen, wie man früher mit dem Tod umgegangen ist, einen Nagel in einem Schädel näher betrachten und schließen mit einem beeindruckenden Zeichen der Hoffnung.

Termin:

Sonntag, 01.11.2026, 11 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten

Treffpunkt:

Alter Friedhof (Karlstr. 37/39), vor der Michaelskapelle

Teilnahme:

max. 20 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

 

Ausgebucht - Auf den Spuren von Husserl, Arendt, Stein, Benjamin und Pollock - ein Spaziergang in der Wiehre

Exkursion Nr. 4 mit Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

In der Umgebung der Lorettostraße im Freiburger Stadtteil Wiehre lebten einige teils erst später berühmt gewordene Philosophen und Philosophinnen. Auf einem Spaziergang soll das Leben von Edmund Husserl, Hannah Arendt, Edith Stein, Walter Benjamin und zusätzlich das des Soziologen Friedrich Pollock beleuchtet werden. Sie alle wohnten hier überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gelangten meist erst in ihren späteren Jahren zu Berühmtheit. Husserl lebte viele Jahre in der Wiehre, während Arendt und Benjamin nur einige Monate in ihrer Studienzeit hier wohnten. Stein lebte in ihrer Zeit als Assistentin Husserls hier. Manche hatten persönlichen Kontakt während ihrer Freiburger Zeit, manche trafen sich erst in ihrem späteren Leben. Sie waren in ein Netzwerk von Beziehungen eingewoben. Bei einem Rundgang zu den Orten, an denen diese Menschen lebten, soll ihre Zeit in Freiburg und die Bedeutung, die Freiburg für ihr Leben hatte, dargestellt werden.

Termine: Freitag, 06.11.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt:

Wird nach Anmeldung bekanntgegeben

Teilnahme:

max. 14 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

 

Immer betreten, nimmer besehen – Freiburger Pflastermosaike

Exkursion Nr. 5 mit Wilhelm Gros (Uniseum)

Das abwechslungsreiche Kaleidoskop der Freiburger Pflasterwelt hat neben Zünftigem, Politischem oder einfach nur Hübschem natürlich auch einige akademische Spuren zu bieten. Besondere Glanzlichter der Pflasterkunst stellen sicherlich die Partnerschaftswappen vor den Rathäusern dar. Doch auch die Mosaiken vor der Alten Universität und dem KG-I stecken voller Humor, Bedeutung und Skandale. Da ein modernes Stadtpflaster historischen, ökologischen, inklusiven und vielen weiteren Bedürfnissen genügen muss, werden wir vielfach Gelegenheit bekommen, Handwerkliches zu begreifen, Schönes zu bestaunen und Mysteriöses zu berätseln.

Termin:

13.11.2026, 15.00 Uhr, Dauer: zwei Stunden

Treffpunkt:

Wird nach Anmeldung bekanntgegeben

Teilnahme:

max. 20 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

H|aus erzählt?! – Besuch der Ausstellung zur Geschichte und Zukunft des Uni-Hauses auf dem Schauinsland

Exkursion Nr. 6 mit Dipl.-Ing. Sabine Wieland-Poscher, Architektin

Was passiert, wenn Architektur-, Wirtschafts-, Ingenieurs- und Kultur-Wissenschaften gemeinsam ein Gebäude neu denken? Im Projekt „Uni-Haus Freiburg – ein Co-Creation- LernLabor“, gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre, erforschen Studierende der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die Geschichte und erarbeiten gemeinsam Konzepte für die Zukunft des ehemaligen Fachschaftshauses auf dem Schauinsland. Das Haus diente Studierenden und Lehrenden über Jahrzehnte als Ort für Seminare, Rückzug und gemeinsames Naturerlebnis. Seit 2020 ist es nun außer Betrieb. Wie könnte das Haus auf 1.100 m Höhe wieder zu einem zentralen Begegnungsort der Universität Freiburg werden?

Die Ausstellung entstand im Rahmen des „Co-Creation-Lernlabors“ unter Federführung der Empirischen Kulturwissenschaft und führt die Ergebnisse aus den am Projekt beteiligten Fächern zusammen. Historische Recherchen und Erinnerungen treffen auf Nutzungs- und Betriebsszenarien, Energie- und Infrastrukturkonzepte. Diese Erkenntnisse flossen ein in die architektonischen Entwürfe für eine nachhaltige Wiederbelebung des Hauses als Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lernens.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Projektwebseite „Uni-Haus".

Organisatorisches:
Die Exkursion beginnt um 12:00 Uhr an der Bergstation der Seilbahn auf dem Schauinsland, wo die Teilnehmer von Frau Wieland-Poscher in Empfang genommen und nach einer 20-minütigen Wanderung am Uni-Haus ankommen werden.
Für diejenigen, die mit dem Auto direkt zum Uni-Haus (wenige Parkplätze) kommen, beginnt die Exkursion um 12:30 Uhr. Sie endet für alle zwischen 13:30 und 14:00 Uhr, je nach Gesprächsbedarf während des Rundgangs. Die offizielle Veranstaltung endet dann. Anschließend kann die Exkursion im Giehübel oder der Bergstation ihren individuellen Abschluss finden.

Termine:

Freitag 20.11.2026, 12:00 Uhr

Treffpunkt:

12 Uhr Bergstation Schauinslandbahn, 12.30 Uhr Uni-Haus

Teilnahme:

mind. 8, max. 20 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

  

Ausgebucht - Der 27. November 1944 – Zerstörung und Wiederaufbau

Exkursion Nr. 7 mit Dr. Heinrich Schwendemann (Historisches Seminar)

23 Minuten benötigte ein britisches Bomberkommando, um am 27. November 1944 große Teile der historischen Altstadt zu zerstören. Fast 3000 Freiburger starben in dem Inferno. Wie durch ein Wunder blieb das Münster kaum beschädigt stehen. Der Wiederaufbau Freiburgs wurde vom Chef des Hochbauamtes Joseph Schlippe in Gang gesetzt, der seit 1925 im Amt war. Grundlage war sein Sanierungsplan für die Innenstadt aus den dreißiger Jahren. Zum 82. Jahrestag der Zerstörung Freiburgs wird Heinrich Schwendemann die Spuren zeigen, die der Zweite Weltkrieg in der Innenstadt hinterlassen hat, insbesondere aber auch, wie sehr der Wiederaufbau von der Stadtplanung der NS-Zeit geprägt worden war.

Termine:

27.11.2026, 14.00 Uhr

Treffpunkt:

Wird nach Anmeldung bekanntgegeben

Teilnahme:

max. 25 Personen

Gebühr:

5,- € / Nichtstudierende: 8,- €

 

Seminare

 

Wien um die Jahrhundertwende

Seminar Nr. 1 mit Dr. Heinrich Schwendemann (Historisches Seminar) 

Wie in einem Prisma bündelten sich die Krisenphänomene der Habsburgermonarchie im Wien der Jahrhundertwende: eine Hauptstadt mit einem Parlament, das wegen der diversen Nationalitätenkonflikte des Reiches zumeist beschlussunfähig war, eine Metropole mit einem jüdischen Wirtschafts- und Bildungsbürgertum, das entscheidend das innovative Kulturleben der Stadt prägte, mit einem kleinbürgerlichen Milieu, das sich, deutschnational oder christlich-sozial orientiert, gegen das jüdische Bürgertum sowie gegen die ostjüdischen und tschechischen Migranten in den Elendsvierteln der Stadt abgrenzte und schließlich einen Oberbürgermeister wählte, der den Antisemitismus im politischen Programm hatte. Gleichzeitig war Wien ein pulsierendes Zentrum der Moderne, der Avantgarde in Philosophie, Musik, Wissenschaft, Kunst und Städtebau. War diese „Explosion“ von Kreativität Produkt einer spezifischen Krisensituation, die die Suche nach neuen (Aus)wegen bzw. die Konstruktion neuer Identitäten nach sich zog? Unter dieser Leitfrage werden wir uns im Seminar mit der Sozial- und Kulturgeschichte Wiens der Jahre vor und nach 1900 auseinandersetzen.

Literaturhinweise: Hamann, Brigitte, Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators, München 1996; Bled, Jean Paul, Wien. Residenz, Metropole, Hauptstadt, Wien 2002; Csendes, Peter/Opel, Ferdinand (Hrsg.), Wien – Geschichte einer Stadt, Bd. 3: Von 1790 bis zur Gegenwart, Köln, Weimar 2006; Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Köln 2013 (Anaconda-Verlag); Edmund de Waal. Der Hase mit den Bernsteinaugen. Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi, München 2013 (dtv)

Termine: Dienstag, 18.15 - 20.00 Uhr
6 Sitzungen (27.10., 10.11., 08.12.2026, 19.01., 26.01., 09.02.2027)
Ort: HS 1236, Kollegiengebäude I, 2. OG
Teilnahme: mind. 8, max. 25 Personen

Gebühr:

40,- € / Nichtstudierende: 60,- €

 

Bertolt Brecht: Stationen seiner Lyrik

Seminar Nr. 2 mit Prof. Dr. Werner Frick (Deutsches Seminar)

Auch 70 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1956 bleibt Bertolt Brecht eine der maßgeblichen Stimmen in der deutschen Lyrik der Gegenwart. Ob Natur- oder Liebesgedichte, Großstadtoder politische Lyrik, ob Lehrgedicht, Sonett oder lyrisches Selbstporträt, Ballade oder Chorgesang – der Lyriker Brecht hat sich thematisch und formal auf die ganze Spannweite der Gattung eingelassen und ihr viele neue und originelle Register erschlossen. Er knüpfte dabei an verschiedene (antike, biblische, barocke, chinesische u.a.) Traditionsstränge und Sprechweisen an, erweiterte, parodierte oder überschrieb diese jedoch unter dem spezifischen  Blickwinkel der Moderne, indem er das „eingreifende Denken“, das politische und gesellschaftliche Engagement auch als Prinzip der Lyrik geltend machte. Diese proteische Vielfalt und Modernität der Brecht’schen Lyrik wird das Seminar an ausgewählten Gedichten erkunden, die aus den frühen Augsburger Jahren, aus der Zeit im Berlin der Zwanziger Jahre und im skandinavischen und kalifornischen Exil, aber auch aus den späten Jahren in der DDR stammen. Anhand einer Auswahl der jeweils einflussreichsten und repräsentativsten Gedichte will der Kurs Kontinuitäten, Wandlungen und Brüche in Brechts lyrischem Werk in den Blick nehmen, sie zu poetologischen Aussagen des Autors ins Verhältnis setzen und nach der historischen Bedeutung dieser Texte wie nach ihrer fortdauernden Aktualität mitsamt ihrer Resonanz bei jüngeren Lyrikerinnen und Lyrikern fragen. Das Seminar setzt keine spezifischen Vorkenntnisse voraus. Neugier, ästhetische Sensibilität, Freude am Lesen allgemein und an der Lektüre von Gedichten im besonderen, ganz einfach „Lust auf Sprache“ sind ideale Teilnahmevoraussetzungen; alles Weitere lernen Sie im Kurs.

Die Grundlagentexte des Seminars und weitere Materialien werden allen Teilnehmer*innen zur Verfügung gestellt. Der Besitz einer zuverlässigen Ausgabe von Brechts Gedichten wäre freilich von Vorteil.
Zur Anschaffung empfohlen: Bertolt Brecht, Die Gedichte, hrsg. v. Jan Knopf, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2000. (Leider ist diese Standardausgabe der Brecht-Gedichte z.Zt. nicht mehr als Taschenbuch erhältlich; die gebundene Ausgabe ist zwar mit 35,- € etwas teurer, aber dafür eine Anschaffung fürs Leben – und natürlich können Sie sich diese Ausgabe auch antiquarisch auf Ebay, ZVAB o.ä. besorgen).
Zur Einführung eignen sich folgende Titel der Sekundärliteratur: Ulrich Kittstein, Das lyrische Werk Bertolt Brechts, Stuttgart 2012; Jan Knopf (Hrsg.), Brecht-Handbuch in 5 Bänden, Bd. 2: Gedichte, Stuttgart/Weimar 2001; Helmut Koopmann (Hrsg.), Brechts Lyrik – neue Deutungen, Würzburg 1999; Hans-Harald Müller und Tom Kindt, Brechts frühe Lyrik: Brecht, Gott, die Natur und die Liebe, München 2002.
Eine empfehlenswerte neue Biographie ist: Stephen Parker, Bertolt Brecht, Frankfurt/M. 2026.

Termine: Montag, 18.15 – 20.00 Uhr,
6 Sitzungen (02.11.,16.11., 30.11., 14.12.2026, 11.01. und 25.01.2027)
Ort: HS 3301, Kollegiengebäude III, 3. OG, Deutsches Seminar
Teilnahme: mind. 8, max. 20 Personen

Gebühr:

40,- € / Nichtstudierende: 60,- €

 

Von Petrus bis Pilatus: Menschen um Jesus

Seminar Nr. 3 mit Prof. Dr. Paul-Gerhard Klumbies (Universität Kassel)

Jesus hat zu seinen Lebzeiten Kontakt zu vielen Menschen gehabt. Johannes der Täufer, Petrus, Maria aus Magdala und zahlreiche Anhänger und Sympathisantinnen sind eng mit seinem Werdegang verbunden. Judas Iskarioth, Herodes und Pontius Pilatus nehmen entscheidenden Einfluss auf sein Geschick. Auch seine Familie, die Eltern und Geschwister, prägt Jesu Lebensgeschichte. Das Seminar geht den historischen Spuren der Personen im Umfeld Jesu nach. Angesprochen wird auch, wie in der Glaubenssicht der neutestamentlichen Autoren Gott in den vielfältigen Verflechtungen der Lebensgeschichte Jesu zur Wirkung kommt.

Literatur zur Einführung:
Roman Heiligenthal/Axel von Dobbeler, Menschen um Jesus. Lebensbilder aus neutestamentlicher Zeit, Darmstadt 2001.
Wolfgang Kraus/Martin Rösel (Hg.), Update-Exegese 2.2. Ergebnisse gegenwärtiger Bibelwissenschaft, Leipzig 2019.

Termine: Dienstag, 18.15 - 20.00 Uhr
6 Sitzungen (03.11., 17.11., 24.11., 01.12., 15.12.2026, 12.01.2027)
Ort: Raum 1236, Kollegiengebäude I, 2.OG
Teilnahme:

mind. 8, max. 20 Personen

Gebühr:

40,- € / Nichtstudierende: 60,- €